Uni

Dienstag, Dezember 05, 2006

Games und Simulationen in der Lehrerausbildung

Als Teil unserer Gruppenarbeit sollten wir eine erste Idee skizzieren, wie man Games oder Simulations in die Lehrerbildung integrieren könnte. Zu meiner Gruppe gehören auch:

Denise, Patrick, Nikolai und Katrin.

Eines gleich vorweg: Es ist uns nicht gelungen, die Aufgabe im Sinne einer zufriedenstellenden Idee für das gegebene Problem zu lösen. Trotzdem wollten wir nicht auf die Entwicklung einer Lernsoftware für Schüler ausweichen, da eine Erkenntnis ja auch im Scheitern liegen kann.

Praxisbezug im Studium

Bei der Frage, was uns im Studium fehlt und was eventuell der Ergänzung durch eine Software bedarf, haben wir uns schnell auf das Thema "Praxisbezug" einigen können. Wir sehen uns im Lehramtsstudium zu spät mit Schülern und damit mit unserer späteren Aufgabe konfrontiert. Daher war unser erster Gedanke, dass eine Simulatiuonssoftware ideal wäre, mit der man das Verhalten vor einer - dann virtuellen Klasse - ausprobieren, üben und erlernen kann.

Einmal abgesehen davon, dass sich das prinzipiell mit mehreren Praktika lösen ließe, würde eine solche Simulation an den Computer und vor allem an die Komplexität des Simulationsprogramms Anforderungen stellen, die wohl auch heute noch als unerfüllbar gelten dürften. Denn eine solche Simulation ist nur dann sinnvoll, wenn sie der realen Situation im Klassenzimmer nahekommt. Das kann eine Software aber nur dann, wenn die künstliche Intelligenz mit der menschlichen mithalten kann. Schüler reagieren nicht nach einem festen Schema auf den Lehrer (und umgekehrt), sondern es gibt unendlich viele Möglichkeiten der Interaktion.

Die Simulation könnte (jedenfalls nach derzeitigen Möglichkeiten) nur mit vorgegebenen Mustern arbeiten. Diese Muster decken möglicherweise einen Großteil der denkbaren Reaktionen auf das Lehrerhandeln ab, aber niemals alle. Insofern halten wir eine solche Simulation weder als PC-/Konsolenspiel, noch als Browserspiel und schon gar nicht als Casual Game für realisierbar.


Hilfe im Lehrerberuf

Da uns für eine Software zur Verbesserung des Praxisbezugs im Studium keine entsprechende Lösung eingefallen ist, haben wir und überlegt, ob es für uns als aktiven Lehrer Hilfen über spezielle Software geben kann.

Als sinnvoll erschien und dort eine Art Lernsoftware, wie sie es für Schüler in großer Menge gibt, allerdings erweitert um lehrerspezifische Inhalte wie detailiertere Informationen, didaktische oder methodische Tipps und Hilfen zu Arbeitsblättern. Katrin hat dazu sehr ausführlich eine Idee formuliert.